Im Rahmen des Investorenauswahlverfahrens "Einkaufsschwerpunkt an der Rudolf-Breitscheid-Straße" in Fürth stellt die FONDARA nachfolgend ein Informationspaket bereit, welches eine differenzierte Bewertung des Konzepts ermöglichen soll.
Themenbereiche:
3D-Visualisierung & Architektur/-Wettbewerb
Leitbild
Öffnung zur Stadt
Offenheit Geschäftshäuser & Stadtgalerie = "10+3"
Tiefgarage schafft 220 bis 380 zusätzliche Parkplätze
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-> PROJEKTVORSTELLUNG - Video auf youtube.com
-> DETAILPRÄSENTATION 07. Juli 2011 als pdf (7.5MB) herunterladen...
-> PRESSEINFORMATION 15. Juli 2011 als pdf (24KB) herunterladen...
-> BÜRGERSTIMMEN 16. Juli 2011 - Video auf youtube.com
-> REFERENZOBJEKT MEDCENTER FÜRTH als jpg (519KB) ansehen...
-> DIESE SEITE KOMPLETT als pdf (733KB) herunterladen...
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3D-Visualisierung & Architektur/-Wettbewerb
Die 3D-Visualisierung zum Investorenauswahlverfahren "Einkaufsschwerpunkt an der Rudolf-Breitscheid-Straße" zeigt, wie die Gebäude sich in die vorhandene und teilweise denkmalgeschützte Bebbauung einfügen, ganz zurück nehmen oder Möglichkeiten für neue Impulse bieten.
Aufbauend auf diese funktionale und mit künftigen Handelsbetreibern abgestimmte Konzeption wird zusammen mit der Stadt Fürth im Rahmen eines Architekturwettbewerbes über das äußere Erscheinungsbild von Neubauten, Denkmälern und des öffentlichen Raums entschieden werden. In diesem Prozess sollen sich auch die Bürger einbringen können.

Leitbild
In einem Leitbild wird die große Herausforderung, der die Entwicklung eines neuen Einkaufsschwerpunkts gewachsen sein muss, in drei Kernthemen zusammengefasst. Bei der Erfüllung der Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche seitens der Stadt und ihrer Bürger gilt dem "kommunalen Wettbewerb" um Kaufkraft in der Metropolregion Nürnberg begleitend ein wichtiges Augenmerk.

(Grafik zum Vergrößern anklicken)
Öffnung zur Stadt
Die Gebäudeteile verteilen sich natürlich im Stadtgefüge und bilden den Rahmen um eine erweiterte Fußgängerzone. Es entsteht ein Nebeneinander von internen Foren, überdachten Ladenstraßen und offenen Straßenräumen. Das Konzept ist durch eine Vielzahl von direkten Ladenzugängen zu allen Seiten zum Stadtraum offen und belebt die Rudolf-Breitscheid-Straße bis zur südlichen Schwabacher Straße. Die geschwungene Ladenstraße durch die gegenwärtig unerschlossenen Hinterhöfe ergänzt die Vernetzung der Innenstadt.
Offenheit Geschäftshäuser & Stadtgalerie = "10+3"
Der Einkaufschwerpunkt öffnet sich dem Stadtraum zu allen Seiten mit ca. zehn möglichen direkten Zugängen und lädt zum Flanieren in der Fußgängerzone entlang der neuen Geschäftshäuser ein (rote Pfeile).
Ergänzend hierzu ermöglichen insbesondere die drei Galeriezugänge im südlichen Abschnitt neue Wegebeziehungen zwischen der südlichen Schwabacher Straße und der Rudolf-Breitscheid-Straße (grüne Pfeile).

Tiefgarage schafft 220 bis 380 zusätzliche Parkplätze
• Öffentliches Parkhaus: Nutzung völlig unabhängig von Besuch des neuen Einkaufsschwerpunkts rund um die Uhr möglich.
• PKW unter die Erde und Stadtraum für die Menschen zurückgewinnen:
Die Platzgestaltung und Nutzungsmöglichkeiten sollen im Rahmen eines Architekturwettbewerbes diskutiert werden.
• Variables Stellplatzkonzept - tatsächliche Anzahl 220 bis 380:
1) Gemäß Bauordnung und Stellplatzsatzung sind ca. 480 Stellplätze zu errichten oder abzulösen (Realisierbarkeit nachgewiesen).
2) FONDARA weist in Abstimmung mit Handelsbetreibern auf Notwendigkeit von ausreichendem Stellplatzangebot hin. Stellplätze sind notwendig, damit verlorene Kunden wieder nach Fürth zurückgewonnen werden.
3) Stellplatzbilanz - Anzahl echter neuer Parkplätze
* Oberirdisch könnten ca. 100 Parkplätze entfallen (Fürther Freiheit und Teilabschnitte Friedrichstraße, Rudolf-Breitscheid-Straße, Hallstraße). >>480-100=380
* Derzeit drei Parkebenen. Bautechnisch Reduktion auf zwei Ebenen mit insgesamt 320 Stellplätzen möglich. >>320-100=220
• Viele Handelsbetreiber nehmen eine Entwicklung nur an, wenn Stellplätze in ausreichender Zahl, in vom Kunden akzeptierter Entfernung und in dem Sicherheitsempfinden entsprechend vorhanden sind (Übersichtlichkeit, Helligkeit, gut befahrbare Rampen und Parkplätze).
* Parkhaus CityCenter und Wöhrl/exQuelle völlig veraltet und zum Teil keine Akzeptanz, weil zu weit, unübersichtlich, dunkel , schmal
* Parkhaus Mathildenstraße für Einkauf von Lebensmitteln und schweren Waren zu weit entfernt
• Entlastung bei Großveranstaltungen wie der Michaelis Kirchweih: Erweitertes Stellplatzangebot und eventuell auch Teilbereiche der Parkebenen für Veranstaltungslogistik nutzbar.
• Bauvorhaben Tiefgarage unter Fürther Freiheit aus bautechnischer Sicht verglichen zu den Herausforderungen in den Baufeldern mit Bestands- und Neugebäuden die einfachste Aufgabe und zwischen zwei Kärwa-Terminen möglich. Riesenrad Michaelis Kirchweih hat auch auf der Tiefgarage einen guten Stand.
• Ein Parkhaus unterhalb der Fürther Freiheit ist die einzige Lösung mit direkten Verbindungen zum öffentlichen Stadtraum und ohne Zwangsführung in die Handelsgebäude.
• Barrierefreie Anbindung der Parkflächen direkt an den öffentlichen Raum über Fahrstühle.
• Vernetzung: Die bisher vorgesehenen drei Austritte auf der Fürther Freiheit ermöglichen eine sehr gute Anbindung der Parkenden in alle umliegenden Stadtbereiche und können über den Architektenwettbewerb attraktiv gestaltet werden.
• Die Zu-/Ausfahrt über die Moststraße -wie bei anderen Lösungen- zieht den Verkehr in diese kleine Seitenstraße. Zudem ist sie einige Wochen im Jahr bedingt durch angrenzende Veranstaltungen für den Individualverkehr nicht zugänglich = Totalausfall dieser Stellplatzkapazitäten.
• Für die Positionierung der Zu-/Abfahrten wurden dem Projektbeirat bereits mehrere durch einen Verkehrsplaner erarbeitete Varianten vorgestellt, die in einer städtischen Diskussion / Architektenwettbewerb geprüft werden können.



