Der Nordhaideplatz und das MIRA München formen die neue urbane Mitte im Münchner Norden. Die FONDARA fördert den neuen Stadtplatz durch Kostenübernahme der 120.000 Euro für die ersten zehn Betriebsjahre des Brunnens.
Im Rahmen der feierlichen Eröffnung am 03. Juli lobte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude die nun fertiggestellte grüne Diagonale an der Nordhaide und den lebendigen Stadtplatz. Baureferentin Rosemarie Hingerl wies auf den großen Wunsch des Bezirksauschusses hin, der mit dem Brunnen erfüllt wurde und dankte dem Stadtrat und der FONDARA für die finanzielle Unterstützung dieses „Hinguckers“.
Dass der neue Stadtplatz überhaupt einen Brunnen erhielt, ist in erster Linie dem Engagement der Vorsitzenden des Bezirksausschusses 11, Antonie Thomsen zu verdanken. Sie führte die Beteiligten für das Realisierungskonzept zusammen. Die notwendigen 300.000 Euro für die Bauarbeiten hat der Münchner Stadtrat im Vorgriff aus den Kunst-am-Bau-Mitteln des geplanten benachbarten Schulzentrums an der Schleißheimer Straße bereitgestellt. Die daraufhin noch offene Finanzierungslücke hat die FONDARA in ihrer Rolle als Bauherrin des Stadtteil- und Einkaufszentrums MIRA durch die Zusage der nun eingebrachten Brunnenspende geschlossen. Die sehr gelungene Gesamtentwicklung der Nordhaide wäre aus Sicht der FONDARA mit einer leeren Fläche auf dem Nordheideplatz nicht komplett gewesen.
links oben: Christian Ude (Oberbürgermeister) - Gruppenfoto mit symbolischen 120.000 MIRA-Euro Brunnenspende (vlnr) : Antonie Thomsen (Vorsitzende Bezirksauschuss 11), Franz Humplmair (Beiratsvorsitzender FONDARA), Rosemarie Hingerl (Baureferentin), Thomas Schumacher (Geschäftsführer FONDARA) - links unten: Alexander Laner (Brunnenkünstler)
Durch die zentrale Lage bietet sich der Nordhaideplatz als Treffpunkt für die Bewohner der umliegenden Stadtteile an. Damit die neue Begegnungsstätte auch optisch einlädt, hatten Baureferat und Kunstkommission eigens einen Wettbewerb ausgelobt. Die Entscheidung fiel auf das Wasserkunstwerk des Münchners Alexander Laner. Sein Entwurf sieht ein ruhiges, die Umgebung reflektierendes Rechteck vor, das fast ebenerdig in den Boden eingelassen wird. Gelegentlich wühlen Düsen die Wasseroberfläche auf – wie ein unsichtbarer Reifen, der durch eine Pfütze fährt. „Das Wasser nimmt quasi die Bewegung auf dem Platz vorweg“, so der Künstler. Die Kinder haben den Brunnen bereits spielend in Beschlag genommen und sorgen ihrerseits dafür, dass die Wasseroberfläche in Bewegung bleibt.
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Dokumentationsmappe der LH München: -> als PDF herunterladen (509KB) Weitere Informationen auch unter: |
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Impressionen vom Nordhaideplatz und dem Brunnen in Aktion:
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Auf einen Blick: |


